Am Samstag 4. August 2018 trafen sich die Knabenriegenleiter um acht Uhr beim ehemaligen Gemeindehaus von Wil, wo die Reise in einem Kleinbus startete. Bezüglich Ziels war nicht viel mehr bekannt, als dass bald einmal ein Frühstück geniessen werden durfte. Dies geschah bereits auf der Autobahnraststätte Würenlos. Nach dieser Stärkung fuhr man weiter Richtung Innerschweiz, nach Engelberg. Dort wurden Klettergurte, Falldämpfer und Helme gefasst, um anschliessend mit der Seilbahn zur Brunnihütte zu fahren. Nach einem kleinen Snack wurde die Kletterausrüstung montiert und los gings Richtung Rigidalstock. Die erste Etappe hatte noch wenig mit Klettern zu tun, denn es war ein normaler Wanderweg, der zum Fuss des Gipfels führte. Gemäss Wanderweg brauchte man 90 Minuten für diese erste Etappe – unsere kleine Gruppe brauchten dafür knapp eine Stunde.

Am Fusse des Gipfels angekommen, kam die Klettermontur endlich zum Einsatz. Da die meisten noch keine Klettererfahrung hatten, entschied man sich für die leichtere der beiden Routen. Leider hatte es viel Wanderer, welche diese Route zum Abstieg nutzten, sodass oft gewartet werden musste und der Gipfel erst nach gut einer halben Stunde erreicht wurde. Dort genoss man die Aussicht und beschloss, für den Abstieg die schwierigere Route zu probieren. Diese erwies sich tatsächlich als etwas anspruchsvoller, weshalb die eisernen Tritte, die an den steilen Stellen aus dem Felsen ragten, ausgiebig genutzt wurden. Nach einem etwas längeren Abstieg und der Ankunft beim Auto, fuhr man nach Luzern. Dort wurde die Jugendherberge bezogen und das Nachtlager eingerichtet. Und nachdem sich alle etwas frisch gemacht und das Abendessen genossen hatten, stürzte man sich gestärkt in das Luzerner Nachtleben.

Am Sonntag war der nächste Programmpunkt erst um 12:25 Uhr beim Verkehrshaus angesetzt. Um sich die Zeit zu vertreiben, fuhr man einmal quer durch Luzern und entschied sich dann noch für eine kleine Runde Minigolf. Während eine Gruppe sich kämpferisch gab und gemäss den Regeln mit möglichst wenig Schlägen die Bahnen zu absolvieren versuchte, beschönigte die andere Gruppe durch eine alternative Zählmethode ihre Resultate, wodurch man kaum einen Sieger ausmachen konnte.

Nun war es jedoch an der Zeit zum nächsten Programmpunkt aufzubrechen. Dieser lag, nicht wie erwartet, in der Nähe des Verkehrshauses, sondern eher in der Nähe der Jugi – es war der Adventure Room in Emmenbrücke. Im Adventure Room wurde man mit Handschellen angekettet und musste sich durch Lösen von unzähligen und kniffligen Rätseln aus den Handschellen befreien und einen Weg aus dem verschlossenen Raum suchen. Diesem Raum folgten drei weitere Räume, welche vollgespickt mit Aufgaben und Rätseln waren. Für das Ganze hatten man rund eine Stunde Zeit. Als die Zeit beinahe aufgebraucht war, hatte man alle Rätsel, bis auf eines, gelöst. Fieberhaft wurde nach der Lösung gesucht und im letzten Moment auch gefunden. Man hatte es geschafft!

Nachdem sich die Freude etwas gelegt hatte, einigte man sich, zum Freibad Lido neben dem Verkehrshaus zu fahren. Dort musste man aber feststellen, dass keine Parkplätze mehr frei waren und so fuhr man zurück in den Aargau und kühlte sich im Schwimmbad Villigen bei einer leckeren Glace ein wenig ab.

Es war eine großartige Reise, bei der alle sowohl körperlich als auch geistig ziemlich gefordert wurden und man zudem noch einiges lernen konnte. Zum Beispiel, wie man zum Verkehrshaus kommt. In diesem Sinne: Vielen Dank an Roman Frei, welcher die Reise organisiert hatte.

Rafael Winkler

 

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