Bereits ein Jahr ist es her: Das Jugendturnfest 2025 in Etzgen. Das neunköpfige Organisationskomitee blickt stolz auf den Anlass zurück. In dem vergangenen Jahr hatte man viel Zeit, um sich von der intensiven Vorbereitungszeit zu erholen und sich auf die bevorstehende OK-Reise zu freuen.
Am Freitagnachmittag, 05. Juni 2026 war es dann so weit: Die Reise ins Ungewisse, organisiert von Kevin Müller und Rolf Schmid, konnte starten. Als man im Zug die Reservationsanzeige „Zürich - Innsbruck“ erblickte, war die Freude gross. Die Freude von den umsitzenden Fahrgästen im, von der SBB reservierten, Ruheabteil hielt sich jedoch in Grenzen, weshalb man sich kurzerhand umplatzierte. Mit einem Rätsel über Keyfacts vom Jugendturnfest wurde das Langzeitgedächtnis der OK-Mitglieder getestet. Wie viele Helfervereine waren im Einsatz und wie viele Elefantenfüsse haben wir gemietet? Und so kam man im Nu in Innsbruck an, wo man auf Umwegen und über rote Ampeln zur Unterkunft gelang. Als erster Lückenfüller der Reise stand das Experience Tirol auf dem Programm, wo man mit vielseitiger Technologie spannende Informationen zur Geschichte und den Bräuchen des Tirols erhielt. Nach dem Nachtessen gingen die einen direkt zur Unterkunft, während andere in einer Karaokebar ihrem Gesangstalent freien Lauf liessen.
Am Samstagmorgen versammelte man sich um 08:30 Uhr abmarschbereit vor dem Hostel. In einem nahegelegenen Supermarkt wurde reichlich Lunch eingepackt, bevor man mit der Kettenbahn bis zum höchsten Punkt Innsbrucks fuhr, wo man den Goetheweg in Angriff nahm. Ein Panoramaweg direkt über der Stadt. Auf halbem Weg stellte man jedoch fest, dass die dunklen Wolken stets dunkler wurden, und man entschied sich für die Umkehr. Die gute Stimmung wurde jedoch keinesfalls bedrückt, hatte man doch vom Abend zuvor noch packende Melodien im Kopf. Und auch der Name „Goethe“ verhalf zu einem weiteren Ohrwurm: Goeethee war guuut…
So kam es, dass die Gruppe (nicht zuletzt dem raschen Tempo vom Reiseleiter zu Dank) trocken und unbeschadet bei der Bergbahn ankam. Da man noch Zeit hatte, entschied man sich für einen kurzen Abstecher in den Alpenzoo, dem höchstgelegensten Zoo Europas. Am Abend bestaunte man beim Nachtessen das goldene Dachl, bevor der nächste Programmpunkt anstand: Eine geführte Cocktailtour durch die Stadt. Das OK kam, je nach Geschmack, in den Genuss von hochwertig gemischten Cocktails. Auch das Allgemeinwissen wurde erweitert: So haben wir erfahren, dass der Unterschied zwischen einem Longdrink und einem Cocktail lediglich in der Anzahl der gemischten Getränke besteht. Der Longdrink besteht aus zwei Getränken, alles ab drei gemischten Getränken bezeichnet man als Cocktail. Mit dieser Erkenntnis ging es weiter durch die nächtlichen Strassen Innsbrucks, bis auch die Letzten der Gruppe den Weg zurück zum Hostel fanden.
Am Sonntag wurde die berühmte Skisprung-Schanze besichtigt. Die mehrheitlich interessierte Gruppe konnte sogar einem Skispringer beim Training zuschauen. Danach ging es auch schon wieder zurück in die Heimat.
Ein grosser Dank geht an Kevin Müller & Rolf Schmid für die Organisation dieser fantastischen Reise. Trotz ungewissen Wetterbedingungen und erforderter Flexibilität durften wir ein spannendes und schönes Wochenende erleben.
