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Skiweekend 2026

Am 14.03.2026 um 05:45 Uhr versammelten sich 23 müde Gesichter und schläfrige Gestalten mit Skiausrüstung in Wil, um gemeinsam die Carfahrt mit dem ebenfalls leidenschaftlich gern skifahrenden Guido anzutreten. Trotz des Schlafs in den Augen ist die Stimmung gut und man freut sich auf das bevorstehende Wochenende. Die Carfahrt wurde von den einen mit eifrigen Gesprächen, von den anderen mit gemütlichem Weiterschlafen und von noch anderen mit einem nur halb so guten Hotdog zum Zmorge im Bauch gemeistert. Schlussendlich kamen alle mit Tatendrang und nach Schnee kitzelnden Füssen in Savognin an, wo auch das 24. Mitglied der Truppe in Empfang genommen wurde.

Gepäck abgeladen, Ski- und Snowboardschuhe montiert, Helm aufgesetzt, Skier oder Snowboard in der Hand, Finkentransport organisiert und WC-Stopp gemacht. Auf geht’s, die Pisten werden unsicher gemacht!

Das schöne Panorama blieb heute fest in den Armen des Nebels verschlungen und auch der Wind pfeift ordentlich um die Ohren. Aber nichts hält die TSV-Wintersportler:innen davon ab, die Kälte zu bezwingen, selbst Guido getraut sich auf die Piste. Ob Slalom um die braunen Flecken oder grosszügig neben der Piste mit dem Schlepper, die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich und der Verein kehrt schlussendlich gemeinsam, die einen etwas früher, die anderen etwas später, im Après-Ski neben der Piste ein, um den Abend mit Schwung ausklingen zu lassen und sich die Bäuche mit wohlverdientem Fondue vollzuschlagen.

Wie alle Vereinsmitglieder in ihr Bett fanden und am Zmorgenbuffet wieder auftauchten, ist bis heute noch ein ungelöstes Rätsel. Klar ist, es war ein Kampf um Leben und Tod in dem abendlichen Schneesturm. Denn während gewisse Gruppen mit dem Bus und dem ein oder anderen zu späten Bremser relativ sicher hinabgebracht wurden, kämpften sich andere über die dunkle, jetzt im Schnee versunkene Piste hinab zur Unterkunft oder zum zweiten Fondue.

Aber schauen wir uns doch noch den Sonntag an. Der neu angebrochene Tag brachte Sonnenschein, Weitblick und ein Skigebiet mit frischem Tiefschnee mit sich. Während sich also die eine Hälfte über das Powdern durch den weichen Schnee freute, bewegte sich die andere Hälfte gerade noch so in die nächste Skihütte, um den Tag gemütlich zu bewältigen.

Beendet wurde das Skiweekend so, wie es begonnen hatte, nämlich mit müder, aber doch zufriedener und fröhlicher Stimmung und einem absolut fantastischen Wochenende gemeinsam als eine kleine Vereinsfamilie (und einem kurzen McDonald’s-Abzweiger).

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an Jonas und Andrina für die gesamte Organisation. Es war der «füdliblutt Wahnsinn», Danke!

Kira Keller